In meinem Weltbild und Sicht des Universums war immer Platz für einen Gott. Ungreifbar, unerklärlich und entrückt. Als ich in die Schule kam mit 6, sagte mein Vater mir, dass es den Weihnachtsmann, Sandmann, Osterhase, lieben Gott und Christkind nicht gibt. Ich war entsetzt, dass merkte er wohl und sagte dazu:“ … aber wenn du willst kannst du trotzdem dran glauben.“
Das machte ich dann einfach auch so. Im Laufe der Zeit verlor ich den meisten Teil meines Glaubens so, dass nur noch der Glaube an Gott übrig blieb. Ich war so ungefähr 8 Jahre alt, als dieser Glaube auch anfing zu schwanken. Eines Abends wollte ich es genau wissen. Ich faltete meine Hände so gut ich konnte und betet zum Himmel: „Lieber Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann lasse es heute Nacht richtig viel schneien.
Da ich in Hamburg aufgewachsen bin, waren die Chancen auf Schnee sehr gering. Normalerweise legen in Hamburg 8Meter Schnee…(nebeneinander)
Was soll ich sagen, über Nacht brach der Winter über Hamburg herein. Wenn ich mich recht erinnere, war es der härteste Winter aller Zeiten in Hamburg. Das war wirklich überzeugend! Dieser Gottglaube wurde erst in der Zeit des Konfirmations-Unterrichts erschüttert. Meine Lehrer waren 100%ige Nieten, sie waren nicht in der Lage den Zauber des Glaubens zu vermitteln.
Trotzdem war ich jeden Sonntag in der Kirche und stand am Dritte Welt Stand und verkaufte die Sachen. Eines Sonntags fiel mir auf, dass von den 13Pastoren der Gemeinde nur derjenige da war, der den Gottesdienst gestaltete. Nach der Kirche ging ich zu den Wohnungen der Pastoren und klingelte. Auf meine Frage, warum keiner im Gottesdienst war, sagte der Erste, dass er „frei“ hätte und machte die Tür zu. Der Zweite schlug die Tür zu, als er den „Nerver“ und „Dauerfrager“ Sven sah.
Das war meine Abkehr von der Evangelischen Kirche. Ein paar Jahre später bin ich dann auch wirklich ausgetreten.
Viele, viele Jahre später als ich dann eigene Kinder hatte und die Tochter in einen Katholischen Kindergarten ging beschäftigte ich mich wieder mit Religion.
Im Rahmen meiner Recherche sammelte ich zahlreiche Informationen aus Dokumentationen, Reportagen und Biblischen Filmen. Natürlich auch Hörbücher, Büchern und persönlichen Gesprächen mit verschiedenen Glaubensrichtungen.
Nach einiger Zeit konzentrierte ich mich aufs Christentum. Die Seite http://www.bibel-videotek.de/ ist ein „Nebenprodukt“ meiner Recherchen, denn ich wollte anderen Menschen meine Quellen auch zugängig machen, damit sie Ihre eigenen Ergebnisse finden können. In den ersten 2 Wochen habe ich auf der Seite schon fast 10.000 Besucher, so dass ich mich entschlossen habe, diesen BLOG anzufangen, um meine Ergebnisse zu publizieren.
Ich erhebe natürlich keinen Anspruch auf „universale Richtigkeit“ lediglich eine Meinung unter Vielen.
Bitte folge meinen Blog
Sven Harms
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Samstag, 26. Dezember 2009
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